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18.05.2017, 10:44 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Presseschau: Drei Punkte, aber nicht viel mehr

LANDBOTE: Der FC Winterthur schlug den Nachbarn und Tabellenletzten FC Wil auf dessen Kunstrasen 1:0 und hat damit aus den vier Direktbegegnungen mit 7:4 Punkten eine positive Bilanz. FCB-Leihgabe Arxhend Cani schoss sein erstes Tor für die Winterthurer, es war die Entscheidung.

 

Wenn der Gegner, wie dieser FC Wil, mit der grausamen Bilanz von einem Sieg in 20 Matches seit Ende Oktober antritt, dann ist keine Überraschung, wenn der Gegner gewinnt. Auch nicht, wenn dieser FC Winterthur heisst, zuletzt in zwei Spielen vor allem kämpferisch nicht mehr überzeugt hat und ohne die halbe Stammbesetzung beginnt. Den Winterthurern genügte eine insgesamt mässige Vorstellung zu diesen drei Punkten.

Über 90 Minuten eines Anlasses, der doch ziemlich stark einer Saisonschlussveranstaltung gleichkam, war diese Punktverteilung auch gerechtfertigt.Der FCW ging mit seinem ersten brauchbaren Angriff in Führung. Das war in der 37. Minute, als Manuel Sutter gut vorbereitete und der 20-jährige Arxhend Cani mit der technischen Fertigkeit abschloss, die ihm eigen ist. Er hatte die Ruhe und Übersicht, seine gute Position zu einem Schuss ins Lattenkreuz zu nutzen. So führten die Winterthurer nach einer Halbzeit, in der sich die Wiler mehr Chancen herausgespielt hatten und eigentlich hätten führen müssen.

Steigerung, aber keine Tore

Doch in der zweiten Halbzeit kämpften die Winterthurer etwas besser. Nun waren sie es, die sich ein Chancenplus herausspielten. Eigentlich hätten sie die schmeichelhafte Halbzeitführung nun zu einem sicheren Sieg ausbauen müssen, aber das schafften sie nicht. Insgesamt war aber auch ihre Leistung nicht überzeugend. Oder wie es Trainer Umberto Romano formulierte: Trotz mehreren Wechseln in der Aufstellung «ist es uns zeitweise gelungen, unser Spiel durchzusetzen. Aber nicht so wie in den guten Spielen.» Gegen einen Gegner wie diesen reichte das zum Dreier, gegen andere wäre es sicher nicht genug gewesen.

Die Wechsel waren zu erwarten gewesen. Zweifellos wollte Romano die Gelegenheit, einige aus der zweiten Reihe zu sehen, auch deshalb nutzen, weil schon am nächsten Sonntag wieder ein Derby ansteht, diesmal gegen den FC Schaffhausen, der nach sechs Siegen in Folge mit 20:1 Toren so etwas wie die Mannschaft der Stunde ist. Also nahm Romano gleich sechs Mann aus der Startelf gegen den FCZ heraus. Guillaume Katz und Silvio mussten sich nicht mal umziehen, Tobias Schättin, Kreso Ljubicic und Gianluca Frontino kamen erst ab der 67. Minute aufs Feld, und Leandro Di Gregorio blieb auf der Bank.

Sutter mit guten Szenen

Also durfte sich Jung-Verteidiger Julian Roth wieder mal zeigen, auch Zlatko Hebib auf der andern Seite von Patrik Schuler. Die für ihn ungewohnte Rolle des rechten Aussenläufers erhielt der von Romano bisher nur wenig berücksichtigte Romain Dessarzin; Tiziano Lanza durfte den «Sechser» geben; das Offensivduo bildeten anstelle Silvios und Frontinos Cani und Sutter. Cani stand erstmals seit dem Frühjahrsstart in Chiasso in der ersten Elf, Sutter erstmals nach seiner Verletzungspause.

Aufsehenerregende Leistungen waren von diesem Sextett nicht zu sehen – wie auch nicht von den andern fünf. Die meisten guten Aktionen hatte Sutter, beispielsweise mit seiner Vorbereitung des Tores. Aber er hätte in der zweiten Halbzeit wenigstens eine seiner Torchancen nutzen müssen. Drei davon hatte er. Romano hatte aber auch ein Lob übrig, wie Dessarzin, eigentlich ein klarer Offensivspieler, seine auch defensiv wichtige Aufgabe als Aussenläufer erfüllt habe.

In der zweiten Halbzeit war dann schon etwas mehr Ballsicherheit als in der ersten zu erkennen, als die Wiler wiederholt durch gravierende Fehlpässe zu Angriffen eingeladen wurden. Mehrmals hatten die Winterthurer aber auch Mühe bei Standardsituationen. So hatten sie kurz nach ihrem Tor Glück, dass Samir Fazli mit einem spektakulären Abschluss aus wenigen Metern nach einem Eckball nur die Lattenunterkante traf.

Und ein paar Minuten später konnte Wils Altinternationaler und Captain Johan Vonlanthen nach einem groben Schnitzer Schulers alleine auf Torhüter Mathias Minder zulaufen. Minder stoppte Vonlanthen. Es war seine wichtigste Parade, und er wurde dabei nicht mehr gestört von der Sonne, die ihn grell und tief stehend in den ersten 40 Minuten ziemlich belästigt hatte.

Neue Besetzung am Sonntag

Am Sonntag, wenn es gegen den FC Schaffhausen geht, wird Minder nicht im Tor stehen. Dann bekommt David von Ballmoos noch einmal eine Spielgelegenheit, die zweitletzte für den FCW vor seiner Rückkehr zu den Young Boys. Die letzte hat er dann im letzten Heimspiel gegen den FC Chiasso. Von Ballmoos für Minder – das wird am Wochenende bei weitem nicht die einzige Änderung Romanos sein. Es müsste dann doch etwas mehr Substanz auf dem Platz stehen, um den Nachbarn zu stoppen, der doch noch Tabellenletzter war, als sich die beiden Teams Ende Februar letztmals trafen. Jetzt ist der FCS schon Vierter, sieben Längen vor dem FCW. hjs

 

 

+ + +  M A T C H T E L E G R A M M  + + +

FC Wil – FC Winterthur 0:1 (0:1)

Mittwoch, 17. Mai 2017, 19.45h - Arena. – 800 Fans (davon 250 aus Winterthur) – SR Fähndrich. – Tor: 37. Cani 0:1. – Wil: Deana; Stadelmann, Roesler, Stillhart, Bühler (76. Schäppi); Scholz (85. Veliji); Maroufi, Latifi, Breitenmoser (68. Yilmaz), Fazli; Vonlanthen. – FCW: Minder; Roth, Schuler, Hebib; Lanza; Dessarzin, Kamber (83. Ljubicic), Gazzetta, Radice (68. Schättin); Cani (72. Frontino), Sutter. – Bemerkungen: Wil ohne Ajeti, Mlinar, Lombardi, Gomis, Ozokwo (verletzt) und Bottani (gesperrt); Challenge-League-Debüt von Astrit Veliji (20). – FCW ohne D’Angelo, Mangold (verletzt), Russo, Katz, Avanzini und Silvio (nicht im Aufgebot). – 39. Schuss Fazlis an die Lattenunterkante. – Verwarnungen: 33. Fazli (Hands). 74. Dessarzin (Foul). 79. Lanza (Foul). 81. Stillhart (Foul).

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