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12.08.2017, 11:06 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Pressevorschau: Den Tritt gefunden – im Cup weiter gehen

LANDBOTE: Mit zwei Unentschieden hat der FCW den Weg eingeschlagen, seinen Fehlstart in der Liga zu korrigieren. Jetzt hat er im Cup die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, mit einem Sieg gegen den Tessiner Zweitligisten FC Gambarogno-Contone in die 2. Runde zu kommen.

 

Noch hat der FCW in dieser Saison kein Pflichtspiel gewonnen, sein Start mit den zwei 1:3 gegen die Abstiegskandidaten aus ­Wohlen und Rapperswil-Jona war aufsehenerregend schlecht. Er ist auch jetzt, nach vier Runden, noch Tabellenletzter. Aber mit dem 1:1 gegen Aarau und vor allem dem 2:2 am Donnerstagabend in Vaduz sandte er doch Signale, die einen die kleine FCW-Welt wieder freundlicher sehen lassen. Es sieht jedenfalls so aus, als habe er den Tritt gefunden.Und das sind Dinge, die noch zu sagen sind zwischen den Reisen ins Ländle und ins Tessin, wo der erste Saisonsieg absolute Pflicht ist.

Erste positive Punkte

Achse komplett. Es musste so sein, sonst hätte Trainer Umberto Romano vor einem Problem gestanden, das weit grösser ist als nur zwei Niederlagen gegen Aussenseiter in den ersten zwei Runden. Man musste klar sehen können, dass Romanos Achse mit dem Debüt des neuen spanischen Abwehrchefs Jordi Lopez und der Rückkehr Silvios nach der Beilegung seiner Transferkapriolen für den Match gegen Aarau endlich komplett war. Und man sah es, erhielt es in Vaduz bestätigt. Die Mannschaft trat in jeder Beziehung geschlossener auf, angefangen in der Abwehr, wo die zuvor gefährliche Zahl individueller Fehler entscheidend reduziert wurde. Es wirkt so, als brächte Lopez Ruhe, als fände sich an der Seites eines «Chefs» vor allem Guillaume Katz zu verbesserten Leistungen. An Silvios Gewicht ist ohnehin nicht zu zweifeln. Er ist ja auch wichtig in der eigenen Defensive, wenn es darum geht, gegnerische Standardbälle abzuwehren.

Manches wird dann natürlich erleichtert durch eine Führung – wie sie dem FCW in Vaduz erstmals in dieser Saison gelang. Statt der Gegner, wie neunmal in den ersten 18 Meisterschaftsspielen unter Romano, schoss der FCW in Vaduz gar ein frühes Tor.

Das Traumtor. Dieses 1:0 im Rheinpark war ein Traumtor. Von der Ballannahme Lopez’ bis zum Torschuss Manuel Sutters vergingen 35 Sekunden, in denen kein Vaduzer, aber 14-mal ein Winterthurer den Ball hatte. Nur – ausgerechnet – Topstürmer Silvio war von den Feldspielern nie am Ball. Einen wichtigen öffnenden Beitrag leistete Nicolas Stettler, danach spielten sich Gianluca Frontino und Sutter mit einem Doppelpass Richtung Strafraum durch. Sutter schloss ohne Umschweife ab – endlich mal wieder. Frontino spielte danach auch den Pass auf Silvio vor dem Elfmeterfoul, er hat gegen Wohlen das zwischenzeitliche 1:1 geschossen. Er war als Einziger der Achse immer dabei, war in diesen vier Runden im Schnitt stärkster Spieler.

Was noch negativ blieb

Vier Spiele – zwei Punkte. Mit dem Remis im Rheinpark hat der FCW vermieden, so schwach zu starten wie nie mehr seit 1986/87. Damals mit zuerst einem Punkt aus vier, dann mit nur drei Punkten aus zehn Spielen, worauf Trainer Hans Kodric gehen musste. Aber zwei Unentschieden und zwei Niederlagen sind immerhin der schwächste Start seit jener Krisensaison 2002/03, in die der FCW – gegen Ende seines Existenzkampfs unter dem neuen Präsidenten Hannes W. Keller – wegen Lizenzvergehen mit acht Punkten Abzug gestartet war. Die er dann als Letzter beendet. Nicht abgestiegen ist er nur, weil Lugano und Lausanne Konkurs anmeldeten.

Gazzetta und die rechte Flanke. Zu kritisieren war in Vaduz Karim Gazzetta, nicht wegen seiner ­(ordentlichen) Leistung, sondern wegen der unflätigen Art, auf einen – unbestrittenen – Schiedsrichterentscheid zu reagieren. Er drosch den Ball einfach weg und wurde verwarnt. Das ist einfach nur undiszipliniert.

Eine Lücke besteht weiterhin auf der rechten Flanke, die zu schliessen der vom FCZ gekommene Nachwuchsmann Stettler noch nicht schaffte. Aus der Achse hat Ljubicic weiteren Steigerungsbedarf.

Das grösste Debakel

Chance für zweite Wahl. Morgen Sonntag wird Romano gegen Gambarogno die Gelegenheit nutzen, seine Alternativen einzusetzen – wie Julian Roth und Tobias Schättin in der Defensive, Robin Huser im Mittelfeld, Luka Sliskovic in der Offensive. Nicht verfügbar ist einzig Kwadwo Duah.

Gegen einen Verein, der vier Klassen tiefer spielt, hat der FCW in seiner ganzen Cupgeschichte noch nie verloren. Das mit Abstand grösste Debakel geht auf den Winter 1957 zurück, als der damalige NLA-Klub FCW gegen den Zweitligisten FC Brunnen scheiterte. Es war schon eine Blamage, am 1. Dezember in Brunnen nur 1:1 zu spielen. Unübertroffen war dann, zwei Tage vor Weihnachten auf der Schützi das Wiederholungsspiel 0:1 zu verlieren. Durch ein Tor von Res Kyd, später viele Jahre Gemeindeschreiber in Brunnen. Damals übrigens lagen «nur» drei Klassen zwischen einem A-Klub und einem Zweitligisten, heute sinds eben vier zwischen einem Verein aus der Challenge League und der regionalen 2. Liga.

Letzter Sechzehntelfinalist. Weil das Spiel erst um 16.30 beginnt, wird der FCW – so ist doch zu erwarten – als letzter Klub in die Sechzehntelfinals einziehen. Es sei denn, der FC St. Gallen brauche in Baden eine Verlängerung, dann kanns für ihn ähnlich lange dauern. Die Auslosung soll um 18.15 in der Fussballsendung des Deutschschweizer Fernsehen beginnen. Es wird also knapp . . . Für die 2. Runde ist alles möglich: von einem Heimspiel gegen einen Klub aus der Super League bis zu einem Auswärtsspiel gegen einen Kleinen. hjs

 

 

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