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23.08.2017, 23:53 Uhr, Autor: Andreas Mösli

FCW-News Goooal für alle: Turnier mit Behinderten

Nur gemeinsam sind wir komplett: Der FCW und der Behinderten-Sportclub veranstalten am 3. September auf der Schützi ein Plausch-Fussballturnier mit den Profispielern, dem Frauenteam, Fans und Menschen mit Beeinträchtigungen. Turnier-Götti ist Admir Mehmedi.

 

 

Fussballturnier mit Profis, Fans und Behinderten

Goooal für alle – erst gemeinsam sind wir komplett

Am Sonntag, 3. September, laden der FC Winterthur und der Behinderten-Sportclub Winterthur auf der Schützenwiese zu einem Fussballturnier der besonderen Art: FCW-Profis, das Frauenteam, Fans und Menschen mit Beeinträchtigung spielen zusammen in gemischten Teams. Gewinnen sollen dabei alle. Mit einem Sitzball-Match zwischen einer Schweizer Sitzball-Auswahl und einer FCW-Auwahl soll zudem aufgezeigt werden, dass ein Handicap kein Hinderungsgrund sein muss. 

 

Goooal für alle – erst gemeinsam sind wir komplett: Das Turnier-Motto sagt viel über das Anliegen der Organisatoren: „Das Turnier wird bewusst mit gemischten Teams gespielt und soll Grenzen auflösen, Kontakte ermöglichen und aufzeigen, dass alle Menschen ihren Platz haben, weil sie verschiedene Stärken haben“, erläutert Markus Büchi, Ko-Präsident des Behinderten-Sportclubs Winterthur. Andreas Mösli, Geschäftsführer des FC Winterthur, doppelt nach: „Wir wollen mit der Kraft des Fussballs ein breites Bewusstsein für ein solidarisches Miteinander schaffen.“ 

 

Teams bunt zusammengemischt 

Die sportliche Leistung ist dabei für einmal nebensächlich. Das Turnier soll in erster Linie für alle Beteiligten ein zwischenmenschliches Erlebnis sein. Alle teilnehmenden Teams werden aus Profis der 1. Mannschaft, Spielerinnen des Frauenteams, Fans und Menschen mit Beeinträchtigungen zusammengestellt werden. Mit dieser Vermischung sollen die Integration und das Miteinander aktiv gefördert werden. So erhalten alle Turnier-Teilnehmer am Schluss eine Erinnerungsmedaille. 

Gespielt wird auf der Schützenwiese, der Heimstätte des FC Winterthur. Das Turnier startet für alle Teilnehmer am Mittag mit einem gemeinsamen Essen im Stadion.  

Um die These „Jeder Mensch hat seine Stärken“ zu veranschaulichen, wird es neben dem Fussballturnier zu einem spannenden Wettkampf kommen: Eine Schweizer Sitzball-Auswahl wird gegen eine FCW-Auswahl antreten, die diesen Sport noch nie betrieben hat. Das Volleyball-ähnliche Spiel ist eine beliebte Sportart für Menschen mit Beinprothesen. Gespielt wird sitzend, der Ball muss mit der Hand über eine Schnur ins gegnerische Feld befördert werden. 

Das Turnier wird organisiert vom FC Winterthur und dem Behinderten-Sportclub Winterthur. Unterstützt wird der Anlass von PluSport Schweiz, dem Zürcher Kantonalverband für Sport und der Brühlgut Stiftung.

 

Turnier-Götti Admir Mehmedi 

Als Turnier-Pate konnte der prominente Winterthurer Fussballprofi Admir Mehmedi (Schweizer Nationalmannschaft, Bayer 04 Leverkusen) gewonnen werden. Der ehemalige FCW-Junior, der als kleiner Junge in die für ihn fremde Schweiz gekommen war, hat selber miterlebt, wie wichtig eine offene Gesellschaft ist, um Handicaps zu überwinden: Dank dem Fussball konnte er rasch Anschluss finden und die Sprache lernen. Der 26-jährige Stürmer sponsert für alle Teilnehmenden einen Rucksack, Fussball und Sportkappe als Andenken an den Event. 

„Das Turnier zeigt auf spielerische Art, dass wir gemeinsam nur gewinnen können“, freut sich Mehmedi, der gerne selber mitgespielt hätte, aber an diesem Sonntag eine andere Pflicht erfüllen muss: Er kämpft ab 20.45 Uhr mit der Schweiz in Riga gegen Lettland um wichtige Punkte für die Qualifikation zur WM 2018. 

 

Fussballturnier „Goooal für alle!“ am Sonntag, 3. September, 11.45 bis ca. 17.00 Uhr, Stadion Schützenwiese. Zuschauer willkommen, Eintritt gratis, Libero Bar geöffnet. 

 

 

 

 

 

Hintergrundinformationen: 

Sitzball ist eine Mannschaftssportart im Behindertensport. Sitzball ist nicht nur in Mitteleuropa, sondern auch in Afrika als Breiten- und Wettkampfsport vertreten. Europäische Sitzballturniere gibt es seit den 1970er Jahren. Die Sportart Sitzball wird in Deutschland von etwa 150 Mannschaften gespielt. Der erste Seatball-Worldcup fand im November 2006 in Kigali/Ruanda statt. Teilnehmende Teams kamen aus Deutschland, der Schweiz, Ruanda, Burundi und Uganda. Sitzball eignet sich ideal für das gemeinsame Spiel von behinderten und nichtbehinderten Menschen. 

Spielregeln: Auf einem Spielfeld, das in der Mitte durch eine Linie und in 1 m Höhe durch ein Band in zwei Felder geteilt ist, sitzen sich zwei Mannschaften von je fünf Spielern gegenüber. 

Jede Mannschaft hat die Aufgabe, den ihr über das Band zugeschlagenen Ball mit der offenen Hand wieder zurückzuspielen und zwar so lange bis ein Fehler den Spielgang beendet. Dabei ist es das Ziel beider Mannschaften, den Ball so über das Band zu spielen, dass dem Gegner der Rückschlag nicht gelingt oder möglichst erschwert wird. 

Jeder Fehler der einen Mannschaft wird der anderen als Vorteil angerechnet. Gewonnen hat die Mannschaft, die in der Spielzeit die meisten Treffer erzielt hat. Bein-, Armprothesen, Stützapparate o.Ä. dürfen während des Spieles nicht getragen werden. Gemischte Teams sind erlaubt.  (Auszug Wikipedia) 

 

 

Organisation (1) und Unterstützung (2): 

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