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04.09.2017, 22:43 Uhr, Autor: FCW

FCW-News Goooal für alle: Ein voller Erfolg

Glückliche Gesichter, durchbrochene Grenzen: Das Fussballturnier "Goooal für alle – erst zusammen sind wir komplett" mit Profis, Frauenteam, Fans und Menschen mit Beeinträchtigung war ein voller Erfolg.

 

Das Glück fing schon mit dem Wetter an: Statt wie prognostiziert regnerisch und kühl, präsentierte sich der Sonntag, 3. September, angenehm trocken und warm. So stand einem erfolgreichen Turniertag nichts im Weg. Die rund 100 Teilnehmenden versammelten sich ab 12.00h auf der Terrasse der Libero Stadionbar. Nach kurzen Ansprachen von FCW-Geschäftsführer Andreas Mösli und den beiden Ko-Präsidenten des Behinderten-Sportclubs Winterthur, Peggy Bächli und Markus Büchi, wurden die gemischten Teams ausgelost: in allen Mannschaften spielten Profis, Spielerinnen des Frauenteams und Fans des FC Winterthur sowie Menschen mit Beeinträchtigung – ganz nach dem Motto des Turniers: Erst zusammen sind wir komplett.

Nach einem gemeinsamen Spaghettiplausch-Mittagessen in der Stadionbeiz ging es los: Die Teams massen sich in 10-Minuten-Duellen, wobei das Gewinnen für einmal zweitrangig war. Mit dem Plauschturnier wollten die Organisatoren und die Beteiligten Grenzen auflösen und ein Zeichen für eine solidarische Gesellschaft setzen. Grenzen aufgelöst wurde auch im Sitzball-Match zwischen einer Schweizer Sitzball-Auswahl und einem FCW-Team, der in der Turnhalle im Keller der alten Haupttribüne stattfand (siehe Bericht unten). Nach dem abschliessenden Fussball-Finalspiel, das vom Team Micky Mouse gewonnen wurde, gab es ein gemeinsames Erinnerungsfoto sowie für alle Beteiligten die redlich verdiente Belohnung in Form einer Erinnerungsmedaille, FCW-Tickets sowie einem von Turnier-Götti Admir Mehmedi gesponserten Sportrucksack mit Ball und Cap.  (mö)

Sitzball: Ideal für Gehbehinderte

Für das Demonstrationsspiel gegen Spielerinnen und Spieler des FC Winterthur und Stadtrat Nicolas Galladé schlossen sich Mitglieder der Sitzballmannschaften von Limmattal, Olten, Thurgau und Winterthur zu einer Auswahl zusammen. Darunter befanden sich vier Spieler, die für die Schweiz 2010 in Uganda und 2013 in Ruanda jeweils die Bronzemedaille gewannen. Sitzball ist ein idealer Mannschaftssport für Gehbehinderte, vor allem solche mit Beinamputation. Die Regeln basieren auf jenen von Volley- und Faustball. Eine Mannschaft besteht aus fünf Spielern, wobei Alter und Geschlecht keine Rolle spielen. Es sind auch Unbehinderte zugelassen.

Für die Fussballer war nicht nur die sitzende Position ungewohnt, sondern auch die Tatsache, dass der Ball nur mit der offenen Hand berührt werden darf. Das führte zu teilweise drolligen Situationen, die ab und zu dem Publikum ein Lachen entlockten. Gelungene Aktionen der «Novizen» wurden mit kräftigem Applaus belohnt. Die Sitzballer, die selbstverständlich keine Profis sind, sondern in ihren Sport mehr investieren als garnieren, entschieden die zwei Partien klar für sich. Gewonnen haben am Schluss aber alle: Die Behinderten konnten ihre Leistungen einem Publikum präsentieren, die Fussballer erhielten Einblick in eine ihnen fremde Sportart und die Zuschauer wurden bestens unterhalten. (Albert Büchi / Sitzballer)

 

 

Medienspiegel:

- Teletop, 3.9.17: Reportage am Turniertag (Beitrag ab Minute 7.28)

 

- Bilder von Milad Ahmadvand

 

- Landbote, 2.9.17: "Profis, Frauen und Behinderte in einem Team"
Am kommenden Sonntagnachmittag steigt ein Fussballfest auf der Schützi, wie es die Stadt noch nie gesehen hat. Getragen von der Überzeugung «Erst gemeinsam sind wir komplett» sollen FCW-Profi-Fussballer und FCW-Amateur-Frauen, Menschen mit Behinderung und solche ohne, Fans und Freunde miteinander und in gemischten Teams gegeneinander antreten.
Logisch ist bei dieser Ausgangslage: Die sportliche Leistung ist für einmal nebensächlich. «Das Turnier soll in erster Linie für alle Beteiligten ein zwischenmenschliches Erlebnis sein», hoffen die organisierenden Vereine, der Behinderten-Sportclub Winterthur und der FCW. Mit einem gemeinsamen Mittagessen im Stadion beginnt das Gemeinschaftserlebnis. Der Anlass sei ein Probelauf, sagt Andreas Mösli, der umtriebige FCW-Geschäftsführer. «Wir denken schon daran, das Turnier wenn möglich zu wiederholen und allenfalls auch noch auszubauen.»
Sitzball mit einem Stadtrat
Die erste Austragung beginnt am Sonntag, 3. September, um 13 Uhr mit den ersten Spielen auf kleinen Feldern des Kunstrasenplatzes. Um etwa 14.30 Uhr wechselt man in eine der Turnhallen in der alten Tribüne. Dort tritt eine Schweizer Sitzball-Auswahl gegen ein Team aus Winterthur an, das in dieser Sportart ungeübt ist. Dem Vernehmen nach will sich auch SP-Stadtrat Nicolas Galladé darin versuchen. Sitzball wird vor allem in afrikanischen Ländern sowie in Europa gespielt von Menschen mit Beinprothesen. Die ganze Veranstaltung endet gegen 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Als Sponsor (für jeden Teilnehmenden gibts einen Fussball, einen Rucksack plus Käppi) grüsst aus Lettland Admir Mehmedi. mgm

 

- Radio Top, 2.9.17: Vorschau auf das Turnier, Inti mit Andreas Mösli

 

- Tagesanzeiger: Interview mit FCW-Geschäftsführer Andreas Mösli

 

- Zueriost/Stadi, 25.8.18: "Gemischtes Fussballturnier für das Miteinander"

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