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09.06.2017, 23:34 Uhr,

Presse-Artikel Saisonfazit und Ausblick: Zurück an die Ligaspitze

STADI: Der FC Winterthur hat eine sehr turbulente Saison hinter sich. FCW-Geschäftsführer Andreas Mösli hätte sich weniger Stressmomente gewünscht. Für die kommende Spielzeit muss der Klub mit tieferem Budget auskommen. Trotzdem soll der Aufstieg in ein paar Jahren wieder ein Thema sein.

 

 

Die turbulente Saison des FC Winterthur endete letzten Samstag versöhnlich. Vor eigenem Anhang verabschiedete er sich mit einem 3:1-Sieg über Chiasso in die Sommerpause. Damit schloss der FCW die Spielzeit auf dem sechsten Platz ab – zum dritten Mal innert vier Jahren. Es war für die Winterthurer eine spezielle und packende Saison mit vielen Flops und Tops.

Zu den Höhepunkten zählen die Kantonsderbys gegen den FCZ, das kleine Cup-Wunder in Bern sowie das Halbfinale gegen den Goliath aus Basel. Die zwei Heimspiele mit den Zürchern und das Cup-Duell gegen Basel bescherte dem FCW dreimal eine volle Hütte auf der «Schützi», was dem Verein einen neuen Publikumsrekord in dieser Saison einbrachte.

«Bisschen weniger Nervenkitzel würde reichen»

Dazu kam der Trainerwechsel, der Absturz auf den letzten Platz und die anschliessende Rettung vor dem Abstieg. FCW-Geschäftsführer Andreas Mösli meint deshalb: «Es war eine aufregende und sehr attraktive Saison, aber ein bisschen weniger Nervenkitzel würde reichen.»

Alle FCW-Saisonhöhepunkte in Kürze.

Mit der sportlichen Konstanz und den Leistungen über die ganze Meisterschaft könne er nicht zufrieden sein. Positiv seien dafür die Auftritte im Cup und in der entscheidenden Phase im Abstiegskampf gewesen.

Das Budget liegt nun bei 3,9 Millionen

Das Ende der Saison ist auch das Ende einer Mäzen-Ära. Der ehemalige Präsident Hannes W. Keller stellt nun seine finanzielle Unterstützung ein. In den letzten Jahren schoss er 700'000 bis 1,5 Millionen Franken in den Verein ein, um das Defizit zu decken. Dieses Geld wird nun fehlen, deshalb wurde das FCW-Budet auch auf 3,9 Millionen Franken reduziert.

Statt auf einen starken Financier zu setzen, will Andreas Mösli den Vereinshaushalt auf mehrere Schultern verteilen. «Wir wollen den FCW längerfristig noch breiter in der regionalen Wirtschaft abstützen. Deshalb haben wir unsere Bemühungen im Sponsoringbereich allgemein intensiviert. Wir bauen jetzt mit zwei Profis unsere Marketingabteilung auf», so der Geschäftsführer. Schon heute würden Hunderte von Firmen und Personen einen Beitrag leisten, das Potenzial sei aber noch längst nicht ausgeschöpft.

Challenge-League-Spitzenklub mit guten Nachwuchsstrukturen

Aber Andreas Mösli ist klar: «Im Spitzensport lässt sich in der Schweiz kein Geld verdienen. Darum muss ein Investor bereit sein, andere Werte als Gegenleistung zu akzeptieren.» Unter diesem Vorzeichen würden diverse Gespräche mit Gruppen und grösseren Klubs geführt, die sich an einem Engagement oder einer Partnerschaft interessiert gezeigt hätten.

Kurzfristig soll so die finanzielle Lücke, die das verminderte Engagement des Hauptsponsors hinterlässt, mit neuen Sponsoren gefüllt werden.

Gemäss Andreas Mösli müsse das Budget längerfristig wieder ansteigen. Nur so kann der FCW seinen eigenen Ansprüchen wieder gerecht werden – nämlich ein Challenge-League-Spitzenklub mit Nachwuchsstrukturen auf hohem Niveau zu sein. Der Winterthurer hat auch den Traum von der Super League nicht aufgegeben: «In fünf, sechs Jahren muss es uns gelingen, ernsthaft um den Aufstieg spielen zu können.»

Auch die nächste Saison wird wieder spannend

In der kommenden Saison müssen die Winterthurer zwangsläufig kleinere Brötchen backen. Zu viele Teams mit Super-League-Ambitionen – Aarau, Servette, Vaduz und Xamax streben den Aufstieg an – mischen in der Liga mit. Diese prominenten Vereine machen die Challenge League aber auch attraktiv, wie der FCW-Geschäftsführer betont. Die Leistungsdichte sei so eng, dass auch der Abstiegskampf bis zum Schluss spannend bleiben werde.

Damit der FCW nicht wieder in den Abstiegsstrudel gerät, braucht er nach gewichtigen Abgängen wie etwa jene von Captain Patrik Schuler oder Torhüter David von Ballmoos einige Zuzüge. Gerade im defensiven Bereich sieht Andreas Mösli Handlungsbedarf: «Wir brauchen einen Abwehrchef, einen Aggressivleader, der auch fussballerische Qualitäten hat.»

Dazu sei für die rechte Flanke eine aggressivere Besetzung nötig, das Mittelfeld benötige einen «Achter» und für die Offensive sei ein Spieler mit mehr Tiefe sinnvoll. Aber Andreas Mösli weiss: «Das sind die Wünsche. Die Realität wird zeigen, ob wir sie trotz tieferem Budget erfüllen können.»

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