Am Samichlaus-Montag, 6.12. 20.10h, absolviert der FCW in Liechtenstein sein letztes Meisterschaftsspiel der Vorrunde. Die Frage heisst: Favoritensieg oder erster FCW-Sieg seit 2001?
Am kommenden Montag, 6. Dezember, 20.10h, muss der FCW in seinem letzten Meisterschaftsspiel vor der Winterpause ins Fürstentum Liechtenstein. Dort kommt es zum TV-Duelle zwischen den Winterthurern und dem FC Vaduz. Die Ausganslage ist klar: Wer wie der FC Vaduz Tabellenführer ist und seit elf Spielen nicht mehr verloren hat, ist der klare Favorit. Und zieht man noch die Statistik bei, ist der Fall noch eindeutiger: Der FCW hat im Rheinpark seit 2001 kein einziges mal gewinnen können. Ein Spiel nach Plan für die Liechtensteiner? Oder Zeit für eine Bilanzkorrektur?
Für alle, die nicht in den Rheinpark gehen, zeigen wir das Spiel live in der Libero Bar im Stadion Schützenwiese.
Und so sieht der Landbote die Vaduzer in seiner Berichterstattung vom 29.11.2010:
"Nach drei Spielen hatte der FC Vaduz 0 Punkte, aber 2:9 Tore auf dem Konto. Das war am 16. August. Im vierten Match, drei Tage später, lag er in Wil nach schwacher Leistung bis zur 88. Minute 0:1 zurück, schaffte aber noch die unerwartete Wende zum 2:1. Und seither sind die Liechtensteiner nicht mehr zu stoppen. Ihr 5:2 gestern in Nyon war ihr elfter Sieg in Folge; in dieser langen Zeit haben sie genauso viele (oder eben: wenige) Gegentore kassiert wie in den ersten drei Spielen; und geschossen haben sie in elf erfolgreichen Matches 34 Tore, also drei im Schnitt.
In Nyon führten die Vaduzer nach 23 Minuten 3:0; kurz nach der Pause kamen die Waadtländer auf 2:3 heran; aber nur zehn Minuten später hatte der Brasilianer Sabia (28) mit einer Doublette das Spiel endgültig für den Leader entschieden. Sabia, aus Pasching gekommen, vorher unter dem heutigen Vaduzer Trainer Eric Orie beim FC Lustenau, verpasste die ersten Meisterschaftsrunden; aber nun, da Moreno Merenda verletzt ist und Talent David Hasler zeitweise verletzt war, hat er mit sechs Toren in acht Einsätzen die Lücken gestopft.
Der FC Vaduz spielt seit Mitte August zwar nicht brillant, aber konstant, ob zu Hause oder auswärts. Deshalb hat er Servette nun schon auf sieben Punkte Distanz gesetzt, und Lausanne muss im Frühjahr sein Nachtragsspiel in Chiasso erst noch gewinnen, um die vier Punkte Abstand zu reduzieren. Bleibt noch der FC Lugano: Er spielt erst heute gegen den FC Aarau, er muss sein Heimspiel gegen den FC Schaffhausen erst noch nachtragen. Aber er steht den Liechtensteinern mit nur einem Verlustpunkt Rückstand noch am nächsten. Auf jeden Fall wird der FC Vaduz das Herbstprogramm als Leader nach Pluspunkten abschliessen, selbst mit einer Heimniederlage am «Samichlaustag» gegen den FC Winterthur."
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